"Enterprise Zones" in Großbritannien. Eine geographische Untersuchung zu Raumstruktur und Raumwirksamkeit eines innovativen Instruments der Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungspolitik in der Thatcher-Ära.

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DE

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Stuttgart

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ZLB: 2000/920

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Zusammenfassung

Als 1979 die Konservative Partei unter Führung M. Thatchers die Regierung Großbritanniens übernahm, befand sich das Land wirtschaftlich in seiner schwersten Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Krise vollzog sich regional unterschiedlich und auf verschiedenen räumlichen Ebenen. Am härtesten von der Krise getroffen wurden die sogenannten "inner cities". Verfallene Wohngebäude, aufgegebene Geschäfte, Industrie- und Verkehrsbrachflächen kennzeichneten in immer stärkerem Umfang das äußere Erscheinungsbild. Einen besonderen Stellenwert der Lösungsproblematik legte die Thatcher-Administration auf die städtischen Entwicklungsgesellschaften und den Sonderwirtschaftszonen (Enterprise Zones), deren Status nach genau zehn Jahren wieder erlosch, zu. Es wird versucht herauszuarbeiten, welchen Beitrag die Enterprise Zones zu den räumlichen und wirtschaftlichen Erneuerungsprozessen, die sich in den urbanen Regionen Großbritanniens während der achtziger Jahre vollzogen, leisten konnte. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht zum einen die ökonomische und städtebauliche Veränderung der Zonen selbst, zum anderen die ökonomische Beeinflussung ihres Hinterlandes. Es wird gefragt, ob Enterprise Zones nur staatlich subventionierte Steueroasen darstellen, oder ob sie die Rolle von regionalen Wachstumspolen übernehmen können. sg/difu

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256 S.

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Erdkundliches Wissen; 128