Rechtsschutz gegen nicht zur Rechtsetzung gehörende Akte der Legislative. Gleichzeitig ein Beitrag zur Auslegung des Art. 19 Abs. 4 GG.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
ZZ
item.page.orlis-pl
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
SEBI: 77/1102
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
relationships.isAuthorOf
Abstract
Art. 19 Abs. 4 Grundgesetz eröffnet jedem den Rechtsweg, der durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt wird. Diese Rechtsschutzgarantie gilt auch hinsichtlich der nicht zur Rechtsetzung gehörenden Akte der Legislative. Akte der Legislative, die keine Rechtsetzung sind, umfassen schlichte Parlamentsbeschlüsse (z. B. Entscheidungen über Petitionen, Bestimmung von Schluß und Wiederbeginn von Sitzungen) und Akte parlamentarischer Unterorgane (z. B. Ausschüsse). In der Regel sind derartige Parlamentsakte verfassungsrechtlicher Natur, so daß der Verwaltungsrechtsweg gem. PAR. 40 Abs. 1 Verwaltungsgerichtsordnung nicht gegeben ist. Rechtsschutz wird dem Bürger in diesen Fällen durch die Verfassungsbeschwerde (PAR. 90 Bundesverfassungsgerichtsgesetz) gewährt. Bei Verletzung von anderen Rechten steht dem Bürger gem. Art. 19 Abs. 4 Grundgesetz der ordentliche Rechtsweg offen.
Description
Keywords
Rechtsschutz, Parlamentsbeschluss, Verfassungsbeschwerde, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Recht, Verwaltung
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
Berlin: Duncker & Humblot (1977), 202 S., Lit.(jur.Diss.; Münster 1976)
item.page.pageinfo
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
Rechtsschutz, Parlamentsbeschluss, Verfassungsbeschwerde, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Recht, Verwaltung
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Schriften zum öffentlichen Recht; 314