Privates Teilen als Geschäftsmodell? Politische, wirtschaftliche und soziale Probleme der Sharing Economy.
Nomos
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Nomos
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DE
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Baden-Baden
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0340-0425
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ZLB: Soz 1 ZA 749
BBR: Z 373
IRB: Z 1018
BBR: Z 373
IRB: Z 1018
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Abstract
Zur Sharing Economy werden unterschiedliche Phänomene gezählt, die zwar alle dem Grundsatz "Nutzen statt Besitzen" folgen, aber nicht immer etwas mit "Teilen" im Sinne von Verschenken, Eintauschen oder Ausleihen untereinander zu tun haben. Wenn Geld ins Spiel kommt, verwandelt sich sozialer Tausch in ökonomische Transaktionen. Das Internet ermöglicht kurzzeitige und kleinteilige Geschäfte von privat zu privat, die sich früher nicht gelohnt hätten. Die Plattformen, die zwischen Anbietern und Nachfragern vermitteln, stellen zweiseitige Märkte mit zwei Gruppen von Kunden dar: diejenigen, die etwas "teilen" wollen, und jene, die etwas nutzen möchten. Eine Analyse der Logik, nach der diese Plattformen funktionieren, zeigt, dass sie bestimmten Zwängen zum Wachsen um nahezu jeden Preis unterliegen, bei denen gesetzliche oder sonstige Einschränkungen nur hinderlich sind. Das private "Teilen" gegen Entgelt, das diese Plattformen organisieren, wirft insofern eine Reihe von Fragen auf, die politisch beantwortet werden müssen.
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Journal
Leviathan
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Nr. 1
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S. 155-179