Wettbewerbsbegründende Durchleitungen in der Elektrizitätswirtschaft. Richtlinienkonforme Durchsetzbarkeit nach deutschem Recht.
Nomos
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Nomos
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Baden-Baden
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 2001/3584
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
relationships.isAuthorOf
Abstract
Wettbewerb auf dem Strommarkt setzt effektive Netzzugangsregelungen voraus. Der deutsche Gesetzgeber hat sich 1998 diesbezüglich für ein Nebeneinander von allgemeiner kartellrechtlicher Missbrauchsaufsicht und sektorspezifischen Regelungen entschieden. Diese Entscheidung wird, ausgehend von der Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie, einer kritischen Überprüfung unterzogen. Eine ausführliche Analyse der BGH-Rechtsprechung belegt, dass bereits das allgemeine kartellrechtliche Behinderungsverbot eine den wettbewerbsbezogenen Anforderungen der Richtlinie entsprechende Durchsetzung wettbewerbsbegründender Durchleitungen gewährleistet. Das Missbrauchsbeispiel der Netzzugangsverweigerung hat in erster Linie klarstellende Funktion. Unter wettbewerbsbezogenen Aspekten erweist sich die sektorspezifische Regelung daher als überflüssig. Eine wenn auch unter dem Aspekt der Richtlinienkonformität zweifelhafte Bedeutung kommt ihr lediglich unter dem Gesichtspunkt der gemeinwohlorientierten fakultativen Richtlinienvorgaben zu. Die gesetzgeberische Entscheidung befrachtet die Missbrauchsaufsicht letztlich mit ihr wesensfremden Elementen. difu
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
382 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Ökonomie und Recht globaler Netze - Energie - Information - Verkehr; 4