Die Haftung für Pflichtverstöße des Bedienpersonals bei der Anmietung von Baumaschinen nebst Personalüberlassung.
Beck
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Datum
2011
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Herausgeber
Beck
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
München
Sprache
ISSN
1439-6351
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 6672
BBR: Z 558
BBR: Z 558
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
RE
Autor:innen
Zusammenfassung
Die lange umstrittene Frage, wie bei der Stellung von Baumaschinen mit Bedienpersonal die in Frage kommenden Vertragstypen (Werkvertrag, Dienstvertrag oder Mietvertrag verbunden mit einem Dienstverschaffungsvertrag) voneinander abzugrenzen sind, kann inzwischen als geklärt gelten. In den meisten Fällen wird ein kombinierter Miet- und Dienstverschaffungsvertrag vorliegen. Von den Gerichten unterschiedlich beantwortet wird hingegen immer noch die Frage, wie beim kombinierten Miet- und Dienstverschaffungsvertrag die Haftung des entleihenden von der Haftung des verleihenden Unternehmens abzugrenzen ist, wenn durch das Bedienpersonal mit der Baumaschine Schäden verursacht werden. Teilweise wird insoweit danach differenziert, in wessen Verantwortungsbereich bzw. Weisungszuständigkeit die schadenstiftende Pflichtverletzung fällt. Davon abweichend wird aber auch die Auffassung vertreten, dass es entscheidend darauf ankomme, ob das verleihende Unternehmen vor Ort tatsächlich Einfluss auf die konkrete Verrichtung nehmen konnte. Die Frage ist durch den BGH noch nicht geklärt. Durch den Beitrag werden die unterschiedlichen in der Rechtsprechung vertretenen Auffassungen kritisch beleuchtet.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht
Ausgabe
Nr. 4
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 199-203
Zitierform
Freie Schlagworte
Stichwörter
Deskriptor(en)
Baurecht , Baumaschine , Baugerät , Werkvertrag , Dienstvertrag , Schaden , Schadenersatz , Haftung , Rechtsprechung