Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Eine soziologische Untersuchung.

Hothum, Mathias P.
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Datum

2000

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Magdeburg

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 2001/1046

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI

Zusammenfassung

Die Arbeit beginnt mit einer theoretischen Diskussion des Begriffes "soziale Ungleichheit". Diskutiert wird, wie sich diese darstellt und welche Dimensionen soziale Ungleichheit umfasst. Anschließend werden Einflussfaktoren zur Verminderung bzw. Verschärfung sozialer Ungleichheit im Bereich Gesundheit vorgestellt. Erkenntnis ist, dass die beteiligten Akteure im Gesundheitswesen die unterschiedlichsten Möglichkeiten haben, die Ungleichheiten der einzelnen Individuen zu mindern oder zu verschärfen. Auch der Patient kann dazu beitragen. Die Arbeitshypothesen werden mit einer empirischen Untersuchung überprüft. Ziel des empirischen Teils der Arbeit ist es, festzustellen, ob Ungleichheiten bei der Behandlung von Krankheiten, Ungleichheiten bei der Inzidenz von Krankheiten, Ungleichheiten bei der Compliance oder Ungleichheiten beim Krankheitsverhalten jeweils immer in Bezug auf den sozialen Status vorliegen. Befragt wurden hierzu 500 Patienten, die nach einem Quotenauswahlverfahren in Regionen Nord-, Mittel- und Süddeutschlands rekrutiert wurden. Als soziale Ursachen für die schlechtere Gesundheit von Unterschichtangehörigen werden festgestellt: ungünstige Lebensbedingungen, schichtspezifisches Gesundheitsverhalten, schlechtere medizinische Kenntnisse, soziokulturelle Distanz zwischen Arzt und Unterschichtpatienten, bessere medizinische Versorgung von Mittel- und Oberschicht. gb/difu

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Seiten

III, 197 S.

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