Die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung zur Verwirkung nachbarlicher Abwehrrecht im Baurecht.
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
1995
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Sprache
ISSN
0340-7489
ZDB-ID
Standort
IRB: Z 852
ZLB: Zs 2241
ZLB: Zs 2241
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Nach einem Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen sollen materielle Abwehrrechte gegen ein genehmigtes Bauvorhaben auch bei längerer Untätigkeit des Nachbarn nicht verwirken, wenn der Bauherr die Baugenehmigung nicht im Vertrauen auf ein längere Zeit andauerndes Einverständnis des Nachbarn, sondern unabhängig von einem solchen Einverständnis in vollem Umfang ausgenutzt hat. Der Beitrag geht auf die möglichen Auswirkungen dieser Rechtsprechung ein. Zuvor werden einleitend grundsätzliche Bemerkungen zu Begriff, Gegenstand und Voraussetzungen der Verwirkung gemacht. Im Ergebnis wird festgestellt, daß die Rechtsprechung als Voraussetzung der Verwirkung des Abwehrrechts zu Recht die Verknüpfung fordert der Nichtgeltendmachung, des Vertrauens des Bauherrn und der Errichtung des Bauwerks.
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Baurecht
Ausgabe
Nr.4
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S.493-499