Die Minderheitenpolitik des italienischen Faschismus in Südtirol und im Aostatal 1922-1929.
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1979
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SEBI: 80/6863
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Mit zahlreichen fadenscheinigen Argumenten, die von der Abwendung der sozialistischen Gefahr über das Vorbild anderer Staaten bis hin zum angeblichen Irrendentismus Südtirols reichten, versuchte der italienische Faschismus nach der Machtergreifung (Mussolinis Staatsstreich vom Januar 1925) seine Minderheitenpolitik in Südtirol und dem Aostatal zu rechtfertigen und seine expansionistischen Bestrebungen zu legitimieren. Bezüglich beider Gebiete hatte die faschistische Bewegung in ihrer Frühphase zwar eine eher "liberale", auf die Duldung gewisser autonomer Rechte ausgerichtete Haltung gezeigt, doch in der zweiten Hälfte der 20er Jahre eine forcierte Politik der sogenannten Italianisierung betrieben. Diese politische Stoßrichtung bediente sich neben der größtmöglichen Ausschaltung kulturell-ethnischer Eigenheiten und Sprachtraditionen vor allem der Eingliederung in das italienische Staats- und Verwaltungswesen durch die Schaffung der Provinzen Bozen und Aostatal sowie einer breitangelegten Faschisierung des öffentlichen Lebens. cb/difu
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Trier:(1979), IV, 257 S., Lit.(phil.Diss.; Trier 1979)