Die Minderheitenpolitik des italienischen Faschismus in Südtirol und im Aostatal 1922-1929.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

ZZ

item.page.orlis-pl

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

SEBI: 80/6863

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Mit zahlreichen fadenscheinigen Argumenten, die von der Abwendung der sozialistischen Gefahr über das Vorbild anderer Staaten bis hin zum angeblichen Irrendentismus Südtirols reichten, versuchte der italienische Faschismus nach der Machtergreifung (Mussolinis Staatsstreich vom Januar 1925) seine Minderheitenpolitik in Südtirol und dem Aostatal zu rechtfertigen und seine expansionistischen Bestrebungen zu legitimieren. Bezüglich beider Gebiete hatte die faschistische Bewegung in ihrer Frühphase zwar eine eher "liberale", auf die Duldung gewisser autonomer Rechte ausgerichtete Haltung gezeigt, doch in der zweiten Hälfte der 20er Jahre eine forcierte Politik der sogenannten Italianisierung betrieben. Diese politische Stoßrichtung bediente sich neben der größtmöglichen Ausschaltung kulturell-ethnischer Eigenheiten und Sprachtraditionen vor allem der Eingliederung in das italienische Staats- und Verwaltungswesen durch die Schaffung der Provinzen Bozen und Aostatal sowie einer breitangelegten Faschisierung des öffentlichen Lebens. cb/difu

Description

Keywords

Faschismus, Minderheitenpolitik, Irredentismus, Verwaltungsgeschichte, Landesgeschichte, Verfassungsgeschichte, Institutionengeschichte, Kultur, Schule, Partei

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

Trier:(1979), IV, 257 S., Lit.(phil.Diss.; Trier 1979)

item.page.pageinfo

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

Faschismus, Minderheitenpolitik, Irredentismus, Verwaltungsgeschichte, Landesgeschichte, Verfassungsgeschichte, Institutionengeschichte, Kultur, Schule, Partei

item.page.subject-tt

item.page.dc-relation-ispartofseries