Die Abwehr von Risiken gentechnischer Freisetzungen.
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Datum
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Bandtitel
Herausgeber
Nomos
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Baden-Baden
Sprache
ISSN
0943-383X
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 4358
TIB: ZO 9840
TIB: ZO 9840
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Technikrecht verfolgt ambivalente Ziele. Es soll Chancen technischer Innovation eröffnen und begleiten, aber auch Technikrisiken rechtlich beherrschbar machen. Referenzgebiet für die Abwehr von Technikrisiken durch Drittbetroffene ist das Gentechnikrecht. Bei der Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen (sog. GVO) kollidieren technische Nutzungs- und Forschungsinteressen unmittelbar mit Abschirmungsinteressen potenziell betroffener Nachbarn. Solche Konflikte können sich in unterschiedlichen verwaltungsprozessualen Konstellationen entladen: Ein Betroffener verlangt von der zuständigen Behörde ordnungsbehördliche Maßnahmen gegenüber dem Betreiber einer gentechnischen Freisetzung; ein Nachbar ficht die Genehmigung einer Freisetzung an bzw. setzt sich gegen Freisetzungen der öffentlichen Hand (z.B. Hochschulen, Ressortforschung) mit Unterlassungsbegehren zur Wehr. Nicht zuletzt neuere verwaltungsgerichtliche Entscheidungen geben Anlass, einige Grundprobleme in diesem Kontext genauer zu beleuchten.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Zeitschrift für Umweltrecht
Ausgabe
Nr. 9
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Seiten
S. 413-421