Migrantenschicksal. Sizilianische Familien in Reutlingen. Heimat/en und Zwischenwelt. Eine empirische Untersuchung.

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Bonn

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ZLB: 94/2105

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DI
S

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Abstract

"Das Migrantenschicksal am Beispiel von Migrantenfamilien aus Licodia Eubea, einer Dorfgemeinschaft aus Sizilien, im süddeutschen Reutlingen zu untersuchen, ist Thema dieser Studie. Zum einen wird das Leben dieser Dorfgemeinschaft im sizilianischen Kontext dargestellt, zum anderen werden die spezifischen kulturellen Konfrontationen dieser ethnischen Gruppe in Deutschland, und zwar in ihren Aufnahmeort Reutlingen, untersucht" (S.1). Die in der Arbeit angesprochenen Gesprächspartner stammen aus Licodia Eubea, wo sie in der Regel als Tagelöhner oder Landarbeiter ihr Einkommen verdienten. Ein Großteil der sizilianischen Gesprächspartner ließ sich direkt aus dem Dorf in die Bundesrepublik vermitteln. Zunächst wird die Gesellschaft des Herkunftsortes untersucht, dann wird schwergewichtig von den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Migrantenfamilien ausgegangen. Die Arbeit basiert auf einer Kombination von Datenmaterial, auf der Auswertung einschlägiger Quellen (z. B. kommunale Verwaltung in Licodia und Reutlingen) und Interviews. Im Ergebnis wird festgestellt, daß die Migration nur eine geringfügige Linderung des Schicksals "Sizilien" gebracht hat. sg/difu

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V, 245 S.

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Mundus Reihe Ethnologie; 70