Verfassungsrechtliche Schutzgebote zum Wohl des Kindes und staatliche Interventionspflichten aus der Garantienorm des Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 93/5361

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DI
S

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Die verfassungsdogmatische Analyse konfrontiert die Aussagen des Grundgesetzes zum elterlichen Erziehungsrecht und zur Pflicht der staatlichen Gemeinschaft, über dessen Ausübung zu wachen, mit den in der modernen Industriegesellschaft auftretenden Veränderungen des traditionellen Wirklichkeitsbildes der Familie und des gesellschaftlichen Umfeldes. Angesichts des Wandels der Sozialisationsverhältnisse von Kindern und Jugendlichen will die Abhandlung eine über das bislang vorherrschende restriktive Verständnis des staatlichen Wächteramtes hinausweisende garantienormrechtliche Neuinterpretation des Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG entwickeln, die zu einer leistungs- bzw. schutzpflichtrechtlichen Erweiterung des Verfassungsauftrags führt. Daraus ergeben sich u. a. Rechtsfolgen für die Anwendung des neuen Kinder- und Jugendhilfegesetzes. In Ergänzung zu den meist auf kommunaler Ebene bestehenden Vertretungen der Kindesinteressen, die nur unzulängliche Befugnisse besitzen, schlägt der Verfasser die Berufung eines Kinderschutzbeauftragten in Bund und Ländern vor. Er erörtert auch die Kindernachzugsregelungen im Ausländergesetz. goj/difu

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331 S.

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Schriften zum Öffentlichen Recht; 643