Deutsche auswärtige Verkehrspolitik 1949-1989.

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Münster

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ZLB: 93/3408

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Abstract

Die Geschichtsschreibung der deutschen Außenpolitik nach 1949 wird über die Diplomatie und die Sicherheitspolitik definiert. Ein Großteil der auswärtigen Beziehungen moderner, hoch verflochtener Industriestaaten wie der Bundesrepublik Deutschland findet jedoch auf der bilateral und multilateral sozioökonomischen Ebene internationaler Beziehungen statt, bei einer zu erkennenden Dominanz des Nationalstaates. Der Verfasser hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Aspekt deutscher Außenpolitik erstmalig historisch und systematisch aufzuarbeiten. Es wird anhand von Quellen des Bundesarchives u.a. nachgewiesen, wie schon die deutsche Außenpolitik der 50er Jahre zuweilen die Verkehrsbeziehungen zu anderen Staaten als Mittel der außenpolitischen Einflußnahme instrumentalisiert hat. Zweierlei ist zu resümieren: 1. Es gibt keine rein technokratisch zu bewältigenden Politikbereiche; 2. Der Kritische Ökonomismus der 70er Jahre hat darin fundamental geirrt, als sei "Politik" Ausfluß ökonomischer Interesse, des "Weltmarktes" oder bestimmter "Kapitalfraktionen". difu

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205 S.

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Studien zur Politikwissenschaft; 4