Untertanen und obrigkeitliche Jagd.Zu einem konfliktträchtigen Verhältnis in Schleswig-Holstein zwischen 1600 und 1848.

Wachholtz
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Wachholtz

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Neumünster

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ZLB: 93/2571

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DI
S

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Abstract

In der Arbeit wird das spannungsgeladene Verhältnis des Jagdrechts zwischen Obrigkeit und Untertanen beschrieben; es werden die Auswirkungen des exklusiven Rechts der Landesherren und des Landesadels auf die Lebenswelten der bäuerlichen Untergebenen in Schleswig-Holstein untersucht.Begründet wird die Thematik, daß nicht nur die Beschränkung des Jagdrechts der Untertanen das Thema interessant macht, sondern ebenso seine historische Dimension, die das ständige Privileg durch seine weitreichenden Folgen für die Untergebenen erlangte."So waren wohl eher die Verpflichtung zu umfangreichen Jagddiensten, die wirtschaftlichen Schäden als Folge eines zu hohen Wildbestandesund die hoheitliche Jagdausübung die Hauptgründe für die Bauern - nicht nur während revolutionärer Phasen in der Geschichte - immer wieder die Abschaffung des Jagdrechts zu fordern ..."(S.9).Über die Darstellung der Auswirkungen hinaus werden auch die Rechtsvorstellungen und das sich hieraus ergebende Konfliktpotential zwischen den genannten Parteien herausgearbeitet.Das Jagdregal wurde erst im Verlauf der Märzunruhen von 1848 beseitigt. sg/difu

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122 S.

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Studien zur Volkskunde und Kulturgeschichte Schleswig-Holsteins; 27