Selbstverwaltete Betriebe in Hessen. Eine sozio-ökonomische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Frauen.

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Gießen

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ZLB: 92/4864

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DI
S

Abstract

Die Einführung der Selbstverwaltung, d.h. die Aufhebung des Gegensatzes von Arbeit und Kapital in einem Betrieb, erfolgt im wesentlichen aus politischen Motiven. Diese hierarchielose Betriebsform entwickelte sich im Zusammenhang der Studentenbewegung und der Frauenbewegung. In der Studie wird zunächst anhand der vorhandenen Literatur ein Untersuchungsansatz zu verschiedenen Organisationsformen von Unternehmen entwickelt. Es werden die Hintergründe und Zusammenhänge der Entstehung und Entwicklung selbstverwalteter Betriebe innerhalb des politischen Umfeldes der neueren sozialen Bewegungen in der BRD analysiert. Eine im Rahmen der Studie durchgeführte Erhebung hessischer selbstverwalteter Betriebe 1986 untersucht die Gründungsmodalitäten und -motive, die ökonomischen und rechtlichen Strukturen, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen sowie die politischen Aktivitäten und Ziele und die Ausformung der Selbstverwaltung in Betrieben. Der spezifischen Situation der Frauen in selbstverwalteten Betrieben wird ein eigenes Kapitel gewidmet. sosa/difu

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227 S.

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