Wohn- und Lebensbedingungen von Mieterhaushalten. Ergebnisse einer Befragung in Premnitz.

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Potsdam

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ZLB: 94/356-4
BBR: C 24 422

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Abstract

Mit der Verabschiedung des Altschuldenhilfe-Gesetzes ist eines der Hindernisse für die Erneuerung der Wohnungsbestände in Ostdeutschland aus dem Weg geräumt. Der Zwang zur raschen Antragstellung, die Ausarbeitung weitreichender Konzepte und die Umsetzung der Privatisierungsauflagen erfordern zügige Entscheidungen von Seiten der Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Hierzu werden u.a. Informationen über die wirtschaftliche Lage und zu Absichten der Mieterhaushalte im Land Brandenburg benötigt. Die im Auftrag des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr entstandene Untersuchung beruht auf einer Befragung von 674 Premnitzer Haushalten. Die Ergebnisse sind in zwei Themenkomplexe gegliedert: Der erste Teil stellt einen Ausschnitt der Wohn- und Lebensbedingungen der Mieterhaushalte dar. Im zweiten Teil wird insbesondere auf die Kaufbereitschaft von Wohnraum durch die Mieter eingegangen. Insgesamt sind 16 Prozent der Befragten prinzipiell an einem Kauf ihrer Wohnung interessiert. Am begehrtesten sind Wohnungen mit Baualter vor 1918, da sie in der Regel nur wenige Wohneinheiten haben, und Wohnungen mit über 80 m2 Wohnfläche. Auch diese Wohnungen liegen fast ausschließlich in Gebäuden mit bis zu drei Wohneinheiten. Das geringste Interesse besteht an kleinen Wohnungen aus der Nachkriegszeit. goj/difu

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41 S.

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