Stadtentwicklung als Insulationsprozeß.

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Karlsruhe

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ZLB: 94/579-4

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DI

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Abstract

Der Autor vertritt die These, daß das Phänomen "Stadt" weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft hat, sondern geschichtlich nur als Ergebnis von Insulationsvorgängen verstanden werden könne. Die Stadt als "Insel" sei dabei ein Konstrukt, das der anthropologischen Individual- bzw. Kleingruppenorientiertheit des Menschen widerspricht. Eine demokratische Massengesellschaft sei nur als Parallelexistenz von Individuen in einem Agglomerationsraum zu beschreiben: hier bilde jeder seine eigene Insel. Nur noch die historischen Kerne der Ballungsräume erinnerten museal an die Zeit, in der Stadtkultur als Ergebnis des Zusammenlebens in einer abgeschlossenen, dichten, kommunikativen Situation entwickelt werden konnte. Die Auflösungserscheinung der Stadt entspreche der Auflösung der Gesellschaft. kmr/difu

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ca. 20 S.

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