Kurt Eisner. Der Publizist und Politiker. Seine Einschätzung durch Zeitgenossen und in jüngerer Literatur.

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Bremen

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ZLB: 93/572

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Abstract

Der Name Kurt Eisners, des im Februar 1919 ermordeten Sozialisten, ruft immer noch negative Assoziationen - wie "Schwärmer", "weltfremder Idealist", "Schöngeist", "Feuilletonist" - hervor. Dieses Falschbild beruht traditionell auf Verzeichnungen sowohl konservativer wie auch als progressiv sich verstehender Autoren. Namentlich Historiographen der Arbeiterbewegung sehen in ihm eine exzentrische Randfigur der Parteigeschichte. Ungeachtet der Diskriminierungen, die er erfuhr, schrieb er enorm viele Feuilletons. Da er seine Artikel speziell unter dem Aspekt ihrer politischen Bedeutsamkeit nie gesammelt veröffentlichte und spätere Herausgeber nach einseitigem Auswahlprinzip verfuhren, ist eine feuilletonistisch selektierte Präsentation seines schriftstellerischen Schaffens möglich geworden. Kurt Eisner hat - und das wurde in der Forschung bisher nicht beachtet - in der "Hessischen Landeszeitung", im "Vorwärts" und in der "Fränkischen Tagespost" regelmäßig politische Leitartikel geschrieben, deren Inhalte zu einer Korrektur seiner Bewertung führen. Im ersten Teil der Arbeit werden unter dem Kriterium ihrer politischen Wirkungsabsicht seine politischen wie feuilletonistischen Artikel und seine bisher nicht beachtete Parteiarbeit in Nürnberg aufgearbeitet. Der zweite Teil der Arbeit erörtert Urteile bekannter Zeitgenossen über Eisner sowie seine Einschätzung in jüngerer Historiographie. sg/difu

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II, 178 S.

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