Frankreichs Institutionen im Atomkonflikt. Rahmenbedingungen und Interessenlagen der nichtmilitärischen Atompolitik.

Reinhard Fischer
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Reinhard Fischer

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München

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ZLB: 93/1953

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DI

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Während der Jahre 1973 und 1979, die von Erdölkrisen geprägt waren, erlebte die Kernenergie in nahezu allen Industrienationen ungeahnte Aufschwünge. Seit der Katastrophe von Tschernobyl ist vermehrt Skepsis gegenüber der Kernenergie zu beobachten. Nur ein Land setzte seit den frühesten Anfängen bis zum heutigen Tage unbeirrt auf nuklearen Expansionskurs: Frankreich. Ziel der Studie ist es, durch eine Rekonstruktion des Entscheidungsablaufs in der französischen Atompolitik die Rahmenbedingungen, Interessenlagen und Motive der an der Forcierung der nicht-militärischen Nutzung der Atomkraft beteiligten Entscheidungsträger, Bürokratien und Regierungen herauszuarbeiten. Darüber hinaus werden im Rahmen der Arbeit die konkurrierenden und komplementären politischen und juristischen Begründungen der Entscheidungen analysiert. Es wird auch der Frage nachgegangen, inwieweit der Ablauf des Entscheidungsprozesses in Frankreich das Entscheidungsergebnis beeinflußt oder gar determiniert hat. Untersucht werden die Rolle der Gewerkschaften und Parteien, der lokale und nationale Volksentscheid, die Bürgerbeteiligung sowie die gerichtlichen und parlamentanischen Kontrollmöglichkeiten. sosa/difu

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249 S.

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