Untersuchung des Geschwindigkeits- und Abstandsverhaltens auf nasser bzw. trockener Fahrbahn unter Berücksichtigung der Lichtverhältnisse sowie der Wochentage.

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Karlsruhe

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ZLB: 92/3910

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Abstract

Das Risiko, einen Unfall bei Nässe bzw. bei Dunkelheit zu erleiden, ist im Vergleich zu trockenen Verhältnissen bzw. zum Tageslicht etwa doppelt so hoch. In den frühen Morgenstunden, insbesondere an Wochenenden, besteht ein noch höheres Unfallrisiko. Das Ziel der Studie besteht darin, eine Antwort auf die Frage zu finden, in welchem Umfang bzw. ob die Kraftfahrer überhaupt auf unterschiedliche Witterungsbedingungen bzw. Lichtverhältnisse reagieren. Dazu wurden von 1985 bis 1987 an einer Meßstrecke der Bundesstraße B3 bei Ettlingen Messungen durchgeführt und mit hydrologischen Daten verknüpft. Aus den Untersuchungsergebnissen läßt sich folgern, daß die Fahrverhaltensänderungen bei schlechten Witterungs- und Lichtverhältnissen nicht die erhöhten Gefahren gegenüber den günstigsten Verhältnissen (trockene Fahrbahn und Tageslicht) kompensieren; es wird nicht von einigen wenigen Fahrern, sondern allgemein mit höherem Risiko gefahren. sg/difu

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236 S.

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