Kulturelle Vielfalt in Deutschland.Empfehlungen für das Zusammenleben in den deutschen Städten.Beschlossen vom Kulturausschuß des DST am 8.Oktober 1992 in Köln.

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Köln

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ZLB: 93/99-4

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Abstract

Die Integration der 1,8 Mio ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer 3,2 Mio Familienangehörigen, die je zu einem Drittel aus den heutigen EG-Staaten, der Türkei und der übrigen Welt stammen, hat in den vergangenen Jahren Erfolge gezeigt, die von der gegenwärtigen Asyldebatte in den Hintergrund gedrängt wurden.In den Städten haben verschiedenste gesellschaftliche Kräfte vielfältige Aktivitäten mit dem Ziel entwickelt, den Ausländern Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ohne Aufgabe ihrer Identität zu ermöglichen.Dennoch erleben viele ausländische Mitbürger immer noch Benachteiligungen.Dies gilt auch für den kulturellen Bereich.Die häufig immer noch zitierte multikulturelle Gesellschaft bleibt so lange ein beschönigender Begriff, wie den in ihr lebenden Menschen eine öffentliche Mehrheitskultur übergeordnet und ihnen nicht ermöglicht wird, eine eigene kulturelle Identität aufzubauen und zu entwickeln.Das erste Kapitel "Kulturelle Vielfalt in den deutschen Städten" ist als Appell an die deutschen Städte vom Präsidium und vom Hauptausschuß des DST verabschiedet worden. geh/difu

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39 S.

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