Berufsausbildung in Hessen 1992.

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Wiesbaden

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ZLB: Zs 4940-1992-4

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Abstract

Der Ausbildungsmarkt in Hessen ist gekennzeichnet durch eine hohe Nachfrage nach Nachwuchskräften. Auf 100 Ausbildungsstellennachfrager kamen (1991) 115 angebotene Stellen, d.h. nicht alle Ausbildungsplätze konnten besetzt werden. Aufgrund der demographischen Entwicklung - Stagnation der Schulabgängerzahlen - wird sich das Angebot an Ausbildungsplatzbewerbern in den nächsten Jahren kaum verändern. Die Berufsstruktur der Auszubildenden verschiebt sich immer stärker hin zu den Dienstleistungsberufen. Hier findet die zunehmende Tertiärisierung der Wirtschaft ihren Ausdruck.Ein hoher, nicht gedeckter Bedarf an Auszubildenden besteht vor allem im Nahrungsmittelhandwerk, dem Einzelhandel, dem Gaststättengewerbe und in den Bau- und Metallberufen. Auf dem Arbeitsmarkt ist ein ausgeprägtes Nord/Südgefälle festzustellen. Die Arbeitslosenquote für die unter 25-jährigen lag in Nordhessen bei 6,6 %, in Mittelhessen bei 5,9 % und in Südhessen bei 3,7 %.Im Landesdurchschnitt betrug die Quote (1991) 4,8 %. Sie ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen. geh/difu

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40 S.

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HLT-Report; 358