Die Deichgenossenschaften. Eine Analyse ihrer historischen Entwicklung auf der Basis der Kollektivgüter- und Genossenschaftstheorie.

Regensberg
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Münster

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ZLB: 92/2704

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DI
S

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Abstract

Die Geschichte der Deichgenossenschaften an der deutschen Nordseeküste wird als empirisches Beispiel für die Entwicklung und Bedeutung öffentlich-rechtlicher Genossenschaften untersucht. Theoretisch wird die Einrichtung einer Genossenschaft damit begründet, daß die Mitglieder einen Nutzen erzielen, den sie als Einzelne durch Kauf oder Erstellung von Gütern nicht erzielen könnten. Die besondere Dimension einer öffentlich-rechtlichen Genossenschaft ist die Ausstattung mit hoheitlichen Befugnissen, um - besonders durch Zwangsmitgliedschaft - zu gewährleisten, daß die einzelnen für den Nutzen, von dem sie nicht ausgeschlossen werden können, auch zahlen. Die Kombination aus begrenztem Nutzerkreis und hoheitlichen Befugnissen führte in der Geschichte der Deichgenossenschaften zu einer ständigen Spannung zwischen staatlichen Beihilfen und Selbstverwaltung. Aktuell sieht der Autor diese Spannung zulasten der Selbstverwaltung ausschlagend. Über die Gemeinschaftsaufgabe Küstenschutz werden auch Nicht-Nutzer zur Zahlung herangezogen. mneu/difu

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273 S.

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Kooperations- und genossenschaftswissenschaftliche Beiträge; 29