Auswirkungen mehrjähriger, abgestufter Klärschlammgaben auf die mikrobielle Biomasse des Bodens und ihre Aktivität.

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Göttingen

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ZLB: 92/3454

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Abstract

Klärschlamm wird wegen der Notwendigkeit seiner Entsorgung und angestrebten Rückführung sowie der teilweise beträchtlichen Gehalte an organischer Substanz und Nährelementen als Bodenverbesserungsmittel und Düngerersatz auch auf landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt. Neben Schwermetallen werden im Klärschlamm aber auch andere potentiell toxische Substanzen wie chlorierte und polyaromatische Kohlenwasserstoffe, Dioxine etc. nachgewiesen, über deren Verhalten und Toxizität bislang nur wenige Ergebnisse vorliegen. Ziel der Untersuchungen von Bodenproben aus langjährigen Feldversuchen ist es zu ermitteln, ob hohe Klärschlammgaben langfristig die Größe der mikrobiellen Biomasse und allgemeine wie auch spezifische mikrobielle Leistungen der Bodenmikroflora beeinflussen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, ob und in welchem Maße bodenmikrobiologische Bestands- und Aktivitätsgrößen geeignet sind, die schädlichen Auswirkungen von Schwermetallen nach Klärschlammbehandlung frühzeitig anzuzeigen, und wie sich der veränderte Stoffbestand der Böden auf die Mikroorganismen auswirkt. sg/difu

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III, 108 S.

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