Moordorf. Dichtungen und Wahrheiten über ein ungewöhnliches Dorf in Ostfriesland.

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Bremen

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ZLB: 92/2695

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DI

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Abstract

"Da war es das diffuse Bild von den Moordorfern: eine Mischung aus Diffamierung und 'exotischem' Reiz. Wie waren und wie sind sie wirklich, die Menschen in Moordorf? Und das waren die Bedingungen ihrer oft kümmerlichen Existenz?" (S. 7). Ziel der Arbeit ist es, die Geschichte Moordorfs von etwa 1918 bis 1950 nachzuzeichnen, insbesondere die Rolle Moordorfs als Objekt nationalsozialistischer Verfolgungs- und "Rassenhygiene"-Politik im Rahmen der Gesamtgeschichte des Dorfes. "Über der Rekonstruktion der Verhältnisse und Geschehnisse in Moordorf stand als zentrale Fragestellung immer das Warum, d.h. der Versuch, die vielen Auffälligkeiten und Ungewöhnlichkeiten, die Moordorf von vergleichbaren Dörfern unterscheiden - extreme Armut, Hausierhandel, Kommunistenhochburg, Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus, Moordorf als Objekt einer 'erbbiologischen Bestandsaufnahme', allgemein verbreitete Vorurteile gegenüber dem Dorf und seinen Bewohnern -, wenigstens ansatzweise zu erklären" (S. 11). Kern der Arbeit sind 20 Protokolle über Befragungen von Zeitzeugen. sg/difu

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324 S.

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