Politische und publizistische Strömungen in einer Stadt Oberfrankens. Hof 1918-1924. Ein Beitrag zur politischen Willensbildung in der Frühphase der Weimarer Republik.

H.-J. Hagen's Antiquariatsbuchhandlung
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Bayreuth

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ZLB: 92/2403

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S

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Abstract

Eine von Historikern immer wieder aufgeworfene Frage lautet, ob für das Scheitern der Weimarer Republik eher Ereignisse aus der Früh- oder Endzeit der Republik ursächlich waren. In Oberfranken konnten die antidemokratischen Parteien, insbesondere der "Völkische Block" (die Nachfolgeorganisation der verbotenen NSDAP) und die "Deutschnationalen", schon 1924 annähernd die Hälfte der Wählerstimmen auf sich vereinigen. Am Beispiel der Stadt Hof, in der sich zu Beginn des Untersuchungszeitraumes von 1918 bis 1924 so gut wie niemand öffentlich gegen die Republik aussprach, wird dargestellt, was den einzelnen Bürger in dieser Zeit antidemokratisch beeinflußt haben könnte. Dazu werden folgende Themenkomplexe behandelt: Die Wirtschaft und die Lage der Bevölkerung, lokale Ereignisse von besonderer politischer Bedeutung, die verschiedenen politischen Gruppierungen (auch bürgerliche und linke) sowie die Berichterstattung der Lokalzeitungen, die insbesondere über die von den Polizeibehörden wenig überwachten bürgerlichen Gruppierungen Aufschluß gibt. lil/difu

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VIII, 444 S.

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Bayreuther Arbeiten zur Landesgeschichte und Heimatkunde; 1