Auswirkungen von Fahrpreisänderungen im öffentlichen Personennahverkehr.
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DE
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Mainz
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ZLB: 92/20-4
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Abstract
Die Haushaltsdefizite im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPVN) steigen weiter an. Es werden Strategien zur Erhöhung der Eigenwirtschaftlichkeit der ÖPNV-Betriebe diskutieert (z. B. allgemeine oder zielgruppenorientierte Tarifänderungen). Um die kontrovers (teils emotional) geführte Diskussion zu versachlichen, bedarf es der konkreten Kenntnis des tatsächlichen Reaktionsverhaltens seitens der Nachfrager im ÖPNV. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen wird hier weiterhin überprüft, ob die Ergebnisse früherer Untersuchungen weiterhin Gültigkeit beanspruchen können. "Unbestritten ist, daß sich bei preisunelastischem Reaktionsverhalten (d. h. die prozentuale Nachfragemengenänderung ist betragsmäßig kleiner als die prozentuale Fahrpreisänderung) nur durch Tariferhöhungen eigen- bzw. betriebswirtschaftliche Ziele (Erlösverbesserung, Defizitabbau) tarifpolitisch verwirklichen lassen" (S. 1). Umfangreiches statistisches Datenmaterial wurde clusteranalytisch ausgewertet. Am Beispiel von Wiesbaden und Mainz wird die Wirkungsanalyse von Tarifänderungen (Umwelttickets) veranschaulicht. Im Ergebnis werden pauschale Tarifsenkungen als fragwürdig bewertet. sg/difu
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41 S.
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Aufsätze zur Wirtschaftspolitik; 23