Heimat aus zweiter Hand. Die Arbeitersiedlung Merck in Darmstadt und ihr Architekt Friedrich Pützer.

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Darmstadt

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ZLB: 92/2047

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DI
S

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Abstract

Um 1900 etablierte sich ein Umdenken im Städtebau. Die Kunst drang als Gestaltungsmittel massiv in die Architektur ein und sollte, eingebettet in die Form von Sozial- und Werkssiedlungen, den unteren Bevölkerungsschichten als "Gnade von oben" begreiflich gemacht werden. Zu dieser Zeit schuf der Architekt Friedrich Pützer (1871-1922) eine Modellsiedlung, die heute noch als Vorbild vieler deutscher Gartenstädte anzusehen ist. Die Autorin beschäftigte sich mit dem Wirken und Leben des Architekten, seinem Einfluß auf die europäische Kunst, Kultur und Architektur, der noch nicht voll erkannt wurde. Zu den maßgeblichen Einflüssen auf Pützer zählt das englische "Cottage-Ideal", welches ländliche Siedlungstypen im Stadtgebiet zu integrieren half. Seine theoretischen Grundlagen bezog er zum größten Teil von den Ideen Camillo Sittes, der den Menschen in den Mittelpunkt der Architektur stellte. Der soziale Gedanke, der diese Siedlung schuf, hielt sich trotz des guten Willens in Grenzen. Es war zunächst ein überdimensionales Experiment. mabo/difu

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XII, 372 S.

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Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte; 79