Urbanistik der Hochrenaissance - Leitideen in Theorie und Praxis - Das Beispiel Verona.

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Bergisch Gladbach

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ZLB: 92/2731

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DI
S

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Verona ist ein hervorragendes Beispiel, um die Umsetzung theoretischer Überlegungen zur Urbanistik in die Praxis nachzuweisen. Dies liegt insbesondere daran, daß im 16. Jahrhundert nur ein Architekt, Michele Sanmicheli, Einfluß auf sämtliche großen Baumaßnahmen hatte und sich aus seinen Bauwerken ein ideales Gesamtkonzept zur Neugestaltung der Stadt erkennen läßt. Die Abhandlung hat zum Ziel, die bestehenden Vorstellungen vom Städtebau der Hochrenaissance zu präzisieren. Die Architektur sollte nach den Grundbegriffen der Theoretiker seit der Antike vor allem drei Forderungen erfüllen, die auch für die urbanistischen Zusammenhänge galten: Dauerhaftigkeit (Firmitas), Zweckmäßigkeit (Utilitas) und Schönheit (Pulchritudo). Diese Forderungen finden sich in den Stadtstatuten, Baudokumenten und Berichten der Chronisten Veronas wieder und wurden auch in die Praxis umgesetzt. lil/difu

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277 S.

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Reihe: Kunstgeschichte; 3