Städtebau und Stadtpolitik im Wilhelminischen Frankfurt a.M. Eine Sozialgeschichte.

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Darmstadt

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ZLB: 92/859-4

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DI

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Abstract

Vom Ende des 19. Jahrhunderts an galt Frankfurt als liberales und allen fortschrittlichen und sozialen Gedanken offenes Zentrum. Bedingt durch den Wirtschaftsaufschwung in den Jahren nach der Reichseinigung wurden zahlreiche Projekte zur Verbesserung des Stadtbildes und seiner Umgebung in Angriff genommen. Die Industrialisierung löste eine Wanderungsbewegung vom Land in die Stadt aus. Dieser Ansturm an Arbeitskräften und Familienangehörigen stellte die meisten Städte vor gravierende soziale und räumliche Probleme. Am Beispiel Frankfurts unter Oberbürgermeister Adickes (1891-1912) werden die Konsequenzen der räumlichen Expansion untersucht. Die Etappen für die Schaffung einer ausreichenden Infrastruktur, die parallel zur Stadtentwicklung liefen, stellen den umfangreichsten Teil der Arbeit dar. Die kommunalpolitische Diskussion, wie bei Stadtneu- und -ausbau, öffentlichen Verkehrsmitteln und Gestaltung des Umlandes vorgegangen werden sollte, nimmt breiten Raum ein. Viele soziale Gedanken erwiesen sich aber schon in der Planungsphase als utopisch. Hohe Grundstückspreise und industrielle Interessen an reinen Zweckbauten bremsten soziale Projekte. mabo/difu

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230 S.

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