Männergesangvereine im 19. und frühen 20.Jahrhundert. Ein Beitrag zur städtischen Musikgeschichte Münsters.
Lang
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DE
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Frankfurt/Main
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ZLB: 92/1133
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DI
S
S
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Abstract
Im Mittelpunkt der Arbeit steht im allgemeinen Teil die Entwicklung des Vereinswesens, die sich über viele Bereiche erstreckt und insbesondere Mitträger des deutschen Männerchorwesens von 1809 bis 1933 ist.Die gesellschaftlich-politische Rolle des sich entwickelnden Bürgertums beeinflußte zunehmend die politischen Verhältnisse und prägte das kulturelle Leben in seinem Sinne.Männergesangvereine etablierten sich im Wandel der Zeit von losen Zusammenkünften, die zum Zwecke der Geselligkeit abgehalten worden waren, zu lukrativen Chorgemeinschaften und Musikkapellen, deren beste Vertreter auf Veranstaltungen auftreten durften.Im Rahmen des Vereins- und Gesangsvereinswesens der Stadt Münster stellen Untersuchungen in dieser Arbeit die Komplexität einer anfangs in sich geschlossenen Kulturwelt dar.Dabei wird die Eigendynamik eines Prozesses der Instrumentalisierung der Vereine durch die Obrigkeit, durch parteipolitische Interessen und in starkem Maße durch Kriegervereine im Widerstreit mit den eigentlichen Idealen der Unterhaltung und der Erhaltung der Musikkultur aufgezeigt. mabo/difu
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IX, 369 S.
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Europäische Hochschulschriften. Reihe 36 - Musikwissenschaft; 74