Ökologische Stadtentwicklung - die Stadt als selbstregulierendes, vernetztes System.
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CH
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1420-1895
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ZLB: Zs 5890-4
IRB: Z 1800
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Abstract
Die Stadt wird als ökologisches System besonderer Art angesehen, das eindeutig der bevorzugte Lebensraum des Menschen ist, den er sich selbst geschaffen hat. Auffällig an diesem System ist, daß es nicht aus sich selbst heraus lebensfähig ist, sondern sich seine Versorgung aus dem ländlichen Raum, der Region und zunehmend global beschafft. Auf der anderen Seite entläßt es seine Abfälle, den Müll, die Abwässer und vor allem die Abgase wieder an seine Umwelt, die Region und zunehmend länderübergreifend global. Stadt und Land bilden, ob sie es wollen oder nicht, ein System, ein Stoffwechselsystem und somit ein Ökosystem. Der Unterschied zu natürlichen Ökosystemen gleicher Größenordnung lieg nun darin, daß dieser Stoffwechsel sowohl auf der Entnahmeseite, dort, wo das Land gefressen wird, als auch auf der Abfallseite Umweltzerstörungen bewirkt anstelle einer bereichernden, lebensfördernden Wirkung, die sonst eine Stoffwechselbeziehung benachbarter Ökosysteme erzeugt. Eine Fehlentwicklung, die aber reparabel ist, sind doch alle Ursachen bekannt, und es stehen neue und uralte Techniken bereit, die Umweltverträglichkeit bewiesen haben. Angesichts leerer Kassen und ständig fortschreitender Fehlentwicklung erscheint der Umbau der Städte und Wirtschaftssysteme hoffnungslos. Bedenkt man aber die Tatsache, daß ein vollständiger Erneuerungszyklus rund alle 50 Jahre stattgefunden hat und in Zukunft ein schneller Wandel zu erwarten ist, so benötigen wir nur Steuerungskonzepte, die diesen Prozeß in die richtige Bahn lenken.
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Baubiologie
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Nr.2
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S.14-23