Zur Treffsicherheit von Erschütterungs- und Körperschallimmissionsprognosen beim österreichischen Bahntunnelbau.

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0721-9415

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IRB: Z 393

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Abstract

Für den Immissionsschutz müssen beim Bahntunnelbau Erschütterungs-und Körperschallprognosen erstellt werden. Nach der Inbetriebnahme des Inntal-Tunnels, des Säusenstein-Tunnels und des Tunnels Lambach konnte erstmals die Treffsicherheit der Prognosen untersucht werden. Diese Untersuchung erstreckte sich bei allen drei Tunneln auf 16 Meßpunkte und hat ergeben: a) Das Erschütterungsimmissionskriterium KB gleich oder größer als 0,10 wurde an allen 16 Meßpunkten (100%) eingehalten. b) Das Körperschallimmissionskriterium LA max gleich oder größer als 35 dB(A) wurde an 14 Meßpunkten (88%) bei allen Zügen eingehalten. An den beiden anderen Meßpunkten lag die Trefferquote für die einzelnen Züge bei 72-78%. c) Die gemäß Immissionsvorhersage geforderte elastische Lagerung des Oberbaus in zwei Tunneln auf insgesamt vier Teilabschnitten war in allen Fällen sowohl erforderlich als auch erfolgreich. Die Analyse der Meßdaten ergibt, daß der für beide Immissionsformen maßgebliche Effektivwert der Schwinggeschwindigkeit zu 99% richtig vorhergesagt werden konnte. Etwas geringer ist mit 96% die Trefferquote für die beim Körperschaff wichtige Frequenzbewertung. Dieser Fehler kann durch eine Erhöhung der Parametrisierungsfrequenz im Vorhersagemodell um etwa 1 Terz behoben werden.

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ÖIAZ. Österreichische Ingenieur- und Architekten-Zeitschrift

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Nr.2

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S.46-50

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