Eine Deponie in Thüringen wird "trockengelegt". Wasserdurchlässige Kieswand leitet das Wasser zu einer Drainageleitung an der Sohle.

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0041-6355

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IRB: Z 758
ZLB: Zs 2361

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Abstract

Ein Problem vieler Deponien ist ihre mangelhafte Entwässerung. Der Einstau von Sickerwasser, oft mehrere Meter hoch, führt zu Schwierigkeiten im Deponiebereich, schadstoffhaltige Sickerwässer gefährden das Grundwasser. Viele Deponien in Westdeutschland haben altersschwache oder falsch angelegte Leitungssysteme, nahezu alle ostdeutschen Anlagen aus der Zeit vor 1990 haben gar keine Drainage. Die sicherste Dichtung ist nach Meinung des Autors eine vollkommen wasserdurchlässige Wand in Verbindung mit einem leistungsfähigen Drainagesystem. Nach dem von der PREUSSAG entwickelten System der überschnittenen Bohrpfahlwand wurde im beschriebenen Beispiel eine wasserdurchlässige Kieswand angelegt, die nach einem Vierteljahr die Sanierung der Deponie Groß-Löbichau geleistet hat.

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Umwelt. VDI

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Nr.11/12

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S.498-499

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