Reinigung offenporiger Asphaltdeckschichten.

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Bonn

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0039-2162

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IRB: Z 161
BBR: Z 151

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Abstract

Durch das Bundesministerium für Verkehr wurde im Jahr 1991 das Forschungsvorhaben "Erhaltung der Funktion Lärmminderung und Entwässerung offenporiger Asphaltdecken" vergeben, um zu untersuchen, wie sich eine periodische Reinigung dieser Beläge auf die Entwicklung von Drainagewirkung und Lärmminderung auswirkt. Es wird über erste, sich abzeichnende Tendenzen dieser Langzeituntersuchung berichtet, die noch bis Herbst 1996 fortgesetzt wird. Für die Reinigung offenporiger Deckschichten kommen Hochdruck- Saugwaschfahrzeuge zum Einsatz, bei denen Wasser mit hohem Druck aufgebracht wird, um den Schmutz aus den Poren zu lösen. Das anfallende Wasser-Schmutz-Gemisch wird direkt anschließend wieder von der Fahrbahn abgesaugt und kann über die Kanalisation bzw. als Straßenkehricht entsorgt werden. U. a. aufgrund der sehr geringen Reinigungsgeschwindigkeit ist nach den bisherigen Erfahrungen der betriebliche Aufwand für die Reinigung der Fahrstreifen auf Autobahnen als sehr hoch einzustufen. Durchflußmessungen, die alle 6 Monate wiederholt werden, lassen die Tendenz erkennen, daß die Durchlässigkeit offenporiger Deckschichten abnimmt. In den Fahrstreifen ist dieser Rückgang jedoch häufig nur sehr gering; die Entwicklung ist hier unabhängig vom Reinigungsturnus. Auf dem Standstreifen hingegen zeichnet sich ab, daß die Durchlässigkeit um so weniger abnimmt, je häufiger gereinigt wird, d. h. eine periodische Reinigung sich positiv auf die Drainagewirkung auswirkt.

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Straße + Autobahn

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Nr.1

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S.27-31

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