Stadtplanung - Aggressivität. Großsiedlungen - Ursachen der Gewalt?
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DE
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0176-7534
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IRB: Z 1108
ZLB: Zs 2751-4
BBR: Z 447
ZLB: Zs 2751-4
BBR: Z 447
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Abstract
Im Zusammenhang mit Großwohnsiedlungen wird diskutiert, inwieweit die gebaute Umwelt ursächlich für soziale Konflikte in den Siedlungen ist. Der Beitrag berichtet über eine Untersuchung der Bedingungen, die das Auftreten von Aggressivität auslösen oder begünstigen. Dabei werden verschiedene Theorieansätze der Psychologie zur Erklärung aggressiven Verhaltens verwendet. Ausgangsthese ist, daß die Aggressivität in Großwohngebieten nicht allein durch die gebaute Umwelt determiniert wird, sondern sich aus dem Verhalten der dort lebenden Bewohner ergibt. Eine entsprechende empirische Untersuchung wurde im der Ende der sechziger Jahre errichteten Großwohnsiedlung Hamburg-Steilshoop durchgeführt. Im Vergleich verschiedener Baublöcke, in denen in sehr unterschiedlichem Ausmaß Probleme auftreten, wird deutlich, daß Faktoren wie die Gebäudegestalt, Wohnungsgrundriß, Fluktuation zwar einen deutlichen Einfluß auf die Intensität von Gewalt oder Kriminalität haben, sie aber nicht determinieren. Sie wirken als Katalysatoren oder - im günstigen Fall - als Bremse. Einige erste Folgerungen für die Stadtplanung werden am Schluß gezogen.
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RaumPlanung
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Nr.68
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S.5-10