Hundert Jahre Stadterweiterung.

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ZLB: Zs 360-4
BBR: Z 264a
IRB: Z 36b
IFL: Z 476a

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Abstract

Um 1895, vor hundert Jahren, war Stadtplanung als Beruf und wissenschaftliche Disziplin anerkannt. Ihr Thema hieß Stadterweiterung. Wenn Architekten und Stadtplaner heute wieder glauben, im 19. Jahrhundert das Bild von Stadt schlechthin zu erkennen, verzichten sie damit auf das Verständnis anderer, ungleich substantiellerer Epochen der Stadtgeschichte wie des Empire oder des Barock und sitzen einer ästhetischen Fiktion der liberalen Stadt auf. Denn die neue Stadt um 1900 war modern, Produkt eines seriellen Vorgehens, stadttechnisch optimiert und gleichzeitig öde und kalt, architektonisch uniformiert. An diesem Zeitpunkt, als die klassische Industriestadt sich in die moderne Flächenstadt verwandelt, beginnt Dieter Hoffmann-Axtheim seine Betrachtung über hundert Jahre Stadterweiterung. Wie konnte es geschehen, daß aus Stadt erst Siedlung wurde und später, in den Trabantenstädten der 60er Jahre, ein Ensemble von Behältern?

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Stadtbauwelt

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Nr.126

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S.1396-1403

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