Deponieforschung in den neuen Bundesländern. Ein Beitrag zur Zielstellung der Forschungsarbeiten am Institut für Kommunalwirtschaft Dresden GmbH, jetzt Bohlen und Doyen Ingenieurbüro GmbH.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
item.page.language
item.page.issn
0027-2957
item.page.zdb
item.page.orlis-av
IRB: Z 836
BBR: Z 372
BBR: Z 372
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Mit dem Zusammenbruch der Sekundärrohstoffwirtschaft zur Sammlung von Papier, Pappe, Alttextilien, Metallen, Glas, Plasteartikeln u.ä. sowie dem Wegfall der Futtermittelsammlung aus Großküchen und Wohnungshaushalten und bedingt durch die Wende und Einführung der Währungsunion haben sich das Konsumverhalten und die Lebensgewohnheiten der Menschen in den neuen Bundesländern gravierend verändert. Diese Änderungen äußern sich auch in der qualitativen Zusammensetzung der Abfälle. So ist z.B. der Anfall von Hausmüll von 190 kg pro Einwohner und Jahr im Jahre 1989 auf 312 kg pro Einwohner und Jahr gestiegen. Daher sind bei der Deponiebetreibung die Altmüllbereiche von grundsätzlich anderer Art als die Bereiche des Deponiekörpers, die nach der Wende aufgefüllt wurden. Zum Beispiel ist die erheblich größere Gasproduktion in einigen Bereichen der Deponie auf den hohen Anteil organischer Substanz des Mülls zur Zeit nach der Wende zurückzuführen. Der Biofiltereffekt an der Oberfläche reicht nicht aus, um das Methan abzubauen. Die Möglichkeiten einer Zwischendichtung oder einer Oberflächendichtung bereits verfüllter Deponien werden geprüft. Empfehlungen werden erarbeitet.
Description
Keywords
Journal
Müll und Abfall
item.page.issue
Nr.1
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S.40-43