Einfluß der Güte der Straßenbeleuchtung auf das Unfallgeschehen.

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0039-2219

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BBR: Z 763
IRB: Z 629

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Abstract

Ein selbstverständliches Mittel zur Senkung von nächtlichen Verkehrsunfällen ist die ortsfeste Straßenbeleuchtung. Bei Einsparbestrebungen in den öffentlichen Haushalten wird oft versucht, das Niveau der Straßenbeleuchtung herunterzuschrauben. In einem Forschungsvorhaben sollte deshalb untersucht werden, wie sich Beleuchtungsänderungen auf das Unfallgeschehen auswirken. Das Vorhaben war als Vorher-/ Nachher-Studie angelegt, die in 6 deutschen Städten auf je 10 Untersuchungs- und Kontrollstrecken stattfand. Auf den Untersuchungsstrecken wurde die Beleuchtung zu einem bestimmten Zeitpunkt verändert, auf den Kontrollstrecken unterblieb diese Veränderung. Ergebnis der Studie ist, daß die Unfälle besonders in der verkehrsschwachen Zeit von 23 bis 5 Uhr zurückgingen. Die Anzahl aller Unfälle ging um (nicht signifikant) 28 %, die der Fußgänger- und Radfahrerunfälle um (signifikante) 68 % zurück. Auch die Zahl der Verletzten sank um (nicht signifikante) 45 %. Diese Ergebnisse bestätigen tendenziell die Resultate vieler anderer Studien, daß Abschalten oder selbst Reduzierung der Straßenbeleuchtung das Unfallrisiko erhöht. Das gilt gerade auch für die verkehrsschwachen Nachtstunden.

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Straßenverkehrstechnik

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Nr.5

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S.202-209

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