Langzeitüberwachung von Deponieabdichtungssystemen.

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0724-6870

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IRB: Z 1819
TIB: ZO 1840

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Abstract

Zur langfristigen Untersuchung des Verhaltens einer mineralischen Deponieabdichtung unter Realbedingungen wurde auf der Deponie Augsburg-Nord ein hydrogeologisches Meßfeld eingerichtet. In der ersten Meßphase wurden die Temperaturen und die Wassergehalte in verschiedenen Lagen der mineralischen Dichtung ab Fertigstellung der Abdichtung überwacht. Erste Ergebnisse ergaben eine Erwärmung des Deponiekörpers auf bis zu 80 Grad Celsius. Bei diesen Temperaturen ist ein Austrocknen der mineralischen Dichtung und ein irreversibles Schrumpfen der Tonminerale und der Kunststoffolie zu befürchten. Die geringen Kapillarspannungen lassen auf eine vollständige Wassersättigung der mineralischen Dichtungsschicht schließen. Chemische Beschaffenheit des Porenwassers und des Sickerwassers wurden tabellarisch erfaßt. Insgesamt soll das hydrogeologische Meßfeld als Langzeit-Feldlabor zur Untersuchung und Überwachung der Vorgänge in einer mineralischen Basisabdichtung dienen.

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Entsorgungspraxis

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Nr.11

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S.14-20 (5 S.)

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