Austrag von Legierungsbestandteilen aus nichtrostenden Stählen durch Kondensate in Brennwertanlagen.
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DE
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0340-4803
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IRB: Z 1548
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Abstract
Heizungsanlagen mit Brennwertkesseln arbeiten energiesparend, da durch eine Abgaskondensation der Energieinhalt der Abgase nutzbar gemacht wird. Ein wichtiger Konstruktionswerkstoff für Brennwertanlagen ist nichtrostender Stahl. Untersucht werden sollte die Frage, ob die sauren Kondensate der Brennwertanlagen, die ins Abwasser abgeführt werden, unzulässig hohe Chrom- und Nickelkonzentrationen aufweisen können. Zu diesem Zweck wurden Proben aus nichtrostenden Stählen über einen Gesamtzeitraum von 10 Wochen in einem Modellkondensat ausgelagert. Dabei wurde das Modellkondensat nach einer Woche und nach drei Wochen Auslagerungszeit frisch angesetzt, um die zeitliche Abhängigkeit der Metallauflösung zu erfassen. Es wurde festgestellt, daß die Nickelkonzentrationen im Modellkondensat mit zunehmender Auslagerungsdauer drastisch abnehmen; sie lagen in allen Fällen deutlich unter den zulässigen Richtwerten des Merkblattes M 251 der Abwassertechnischen Vereinigung e.V. Die Vermutung, daß unzulässig hohe Konzentrationen an Nickel in sauren Kondensaten auftreten können, hat sich nicht bestätigt.
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Stahl und Eisen
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Nr.11
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S.117-119