Kanalnetzentlastung durch dezentrale Regenwasserversickerung.
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0323-3162
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IRB: Z 1612
ZLB: Zs 3923-4
IFL: I 209
ZLB: Zs 3923-4
IFL: I 209
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Abstract
Die Kanalisation vieler Städte und Gemeinden sind inzwischen völlig überlastet. Entsiegelungs- und Flächenbelagsänderungen von öffentlichen Straßenräumen sind teuer und meist nur langfristig zu realisieren. Als kostengünstige Alternative bietet sich hier dezentrale Regenwasserversickerung an. Im Rahmen eines intersidziplinären Forschungsvorhabens kann am Beispiel der heute deutlich überlasteten Mischwasserkanalisation der Gemeinde Tündern der Nachweis geführt werden, daß Regenwasserversickerung eine effektivere, umweltgerechtere und kostengünstigere Lösung darstellt. Im Modellvorhaben begleitet eine planerische Gesamtkonzeption die Ausführung von effektiven Versickerungsmaßnahmen im Privatbereich. Hiermit allein ist eine ausreichende Entlastung der Kanalisation bereits möglich. Die Bürger erhielten Kostenzuschüsse als Anreiz. Da es bei der Einbindung von Sickerungsanlagen viele Aspekte zu beachten gilt, sind in Tündern viele individuelle Lösungen entstanden, die jeweils auf die besondere Situation zugeschnitten sind. (hg)
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Landschaftsarchitektur
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Nr.1
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S.54-55