Erinnerungsarbeit. Zu Jochen Gerz' Mahnmalen = Works of Memory. On Jochen Gerz' memorials.
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DE
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0721-4235
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IRB: Z 1450
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Abstract
Ausführliche Besprechung einiger Installationen für Mahnmale, die trotz ihrer ambivalenten Struktur unversöhnlich bleiben. Gerz Arbeiten und seine Kommentare, in mehreren Städten gezeigt, lösten heftige Reaktionen aus, die quer durch alle Parteien gingen, Gewerkschaften und die Leitung von Gedenkstätten einschloß. In der Konsequenz seines "Dachau-Projekts" verläßt er die Museen und sucht die Öffentlichkeit der Stadt. Die konservative Wende der Bundesrepublik spielt eine Rolle, wenn er sich jetzt direkt auf die nationalsozialistische Vergangenheit bezieht. Vom "Harburger Mahnmal gegen Faschismus, Krieg und Gewalt", einem 12 m hohen bleiummantelten Pfeiler ist ein Mahnmal geblieben, das als Projektionsfläche aktiven Erinnerns, alltäglicher Achtlosigkeit und achtlosen Protests ein Spektrum üblicher Reaktionen wie Verletzungen zeigt. Gerz geht es um die fortwirkende Dauer der politischen Vergangenheit, die er freilich in die Flucht der Zeit stellt. (ba)
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Daidalos
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Nr.49
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S.104-113