Zur Objektivierung der Zumutbarkeit von MIV-Restriktionen im Stadtverkehr. Lösungsansatz dargestellt am Beispiel Bonn.

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0722-8287

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IRB: Z 1525
ZLB: Zs 3393-4
BBR: Z 529

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Abstract

Die Diskussion um die geeigneten Maßnahmen zur Verminderung des motorisierten Individualverkehrs -MIV- in Städten und Ballungsräumen verläuft meist emotional. Ausgehend von einem Vergleich des Verkehrswiderstands zwischen dem ÖPNV und dem MIV wird ein Modellansatz vorgestellt, der die Quantifizierung von MIV-Restriktionen erlaubt. Der Beitrag beschränkt sich aus Platzgründen auf die Faktoren Benzinpreis, PKW-Betriebskosten und mittlere Parkplatz-Suchzeit. Die Ergebnisse beanspruchen ausschließlich für die spezifische Situation in Bonn Gültigkeit. Für andere Ballungsräume sind jeweils zutreffende Quantitäten abzuleiten. Ausgehend vom Treibstoffpreis 1,00 DM im Jahr 1990 wäre zum Beispiel eine Erhöhung um 416 Prozent auf 5,16 DM erforderlich, um zu einem MIV-Widerstand zu gelangen, der demjenigen des ÖPNV entspricht. Auch bei den PKW-Betriebskosten und der Parkplatzsuchzeit ergibt sich eine notwendige Vervielfachung zur Angleichung des Verkehrswiderstands. (wb)

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Der Nahverkehr

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Nr.3

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S.20-23

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