Begrünte Dächer und Freiräume - Modeerscheinung oder ökologische Notwendigkeit? Städtebauliche Grünplanung in verdichteten Stadtbereichen.
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DE
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IRB: Z 1790
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Abstract
Der Anteil an überbauter Fläche ist in einem alarmierenden Ausmaß gewachsen und beträgt heute in fast allen Großstädten über 40 % der Gemarkungsflächen. Besonders alarmierend ist, daß der Anteil der versiegelten Flächen sich in den Jahren 1950 - 1980 in den meisten Städten verdoppelt hat. Das bedeutet, daß in diesen 30 Jahren etwa soviel Fläche verbraucht wurde wie in der etwa zweitausendjährigen Siedlungsgeschichte. Wohn- und Arbeitsstättengebiete weisen häufig einen hohen Versiegelungsgrad auf. Die in Siedlungsgebieten vorhandenen Vegetationsflächen sind in der Lage die gesundheitsschädigenden Belastungen des auftretenden Mikroklima zu vermindernd. Die begrünten Dachflächen können einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität leisten, der im wesentlichen in der Luftreinhaltung, dem Temperaturausgleich, der Feuchtigkeitsregulierung und dem Freiflächenausgleich besteht. Wenn - wie im Falle der topografischen Lage Stuttgarts - die Dachflächen voll einsehbar sind, trägt diese Dachbegrünung auch zu einer städtebaulichen Ästetik bei. (sks)
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Dach Grün
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Nr.1
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S.3-9