Das Steuerstrafrecht im Spannungsfeld des Verfassungs- und Europarechts. Eine kritische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Wertungsdivergenzen zwischen Steuer- und Steuerstrafrecht als Verfassungsproblem, der Hinterziehung verfassungswidriger Steuern sowie der verfassungs- und europarechtlichen Grenzen der Steuerfahndung bei Banken.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 2002/783

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DI

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Abstract

Die Untersuchung liegt im Schnittfeld der Teilrechtsgebiete des Steuer-, Steuerstraf- und Verfassungsrechts einschließlich des Europarechts und zeigt deren Wertungsdivergenzen auf. Der Autor greift diese Probleme auf und löst sie von einem steuerverfassungsrechtlichen Ansatz her. Dabei spannt er einen Bogen von der wissenschaftlichen Methodik und der Rechtsphilosophie hin zu praktischen Steuerrechtsverständnis. Im einzelnen werden die Bedeutung des "nemo tenetur" im Steuerstrafrecht, die Hinterziehung verfassungswidriger Steuern, die Bestimmtheitsproblematik des Blankettatbestandes und die Zulässigkeit von Analogien, die Parallelität von Steuer- und Steuerstrafverfahren und die Bankenfahndung erörtert. Der Autor behandelt typische Elemente des vorgelagerten Steuerrechts wie die wirtschaftliche Betrachtungsweise, steuerliche Wahlrechte oder das Verfassungsproblem von "Dummensteuern" ebenso wie die verfassungsrechtliche Rechtfertigung von Steueramnestien und der strafbefreienden Selbstanzeige. Das Werk schließt mit der Forderung nach einem geschlossenen Steuergesetzbuch, das das Steuerstrafrecht einbeziehen sollte. difu

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499 S.

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Schriften zum öffentlichen Recht; 875