Sicherheit, Segregation und Ausgrenzung - über soziale Ungleicheit und eine neue Dimension räumlicher Strukturierung von Stadt.

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Oldenburg

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ZLB: 2002/633-4

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DI

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Abstract

Der dargestellte Vergleich von Entwicklungen in unterschiedlichen geographischen und sozialen Kontexten bezieht sich im wesentlichen auf die USA und Deutschland. Überwachung, moralische Deklassierung oder räumliche Trennung von Menschen sind keine neuen Erscheinungen postmoderner Städte oder eine Erfindung neoliberaler Politik- und Ökonomieansätze, vielmehr lassen sich zahlreiche historische Parallelen finden. Es wird untersucht, inwieweit sich Prozesse sozialer Ausgrenzung und räumliche Trennungsprozesse wechselseitig beeinflussen und Auswirkungen auf neue Formen sozialer Ungleichheit haben. Nach dem Einführungskapitel wird in die Problematik des städtischen und sozialen Wandels, im Rekurs auf Sicherheitsempfindungen in Städten eingeführt, deren theoretische Konzepte der sozialen Ausgrenzung dargelegt. Im 2. Teil der Arbeit werden die Mechanismen des Überwachens und Ausschließens sowohl in amerikanischen (New York City, Berkeley, San Francisco) als auch in deutschen Städten (Bremen, Berlin, Hannover, Köln) skizziert. Anschließend im 3. Teil der Arbeit wird der Einsatz dieser Ausschließungsmechanismen anhand vermeintlicher Archipele der Sicherheit, am Beispiel von Shopping Malls, Bahnhöfen, Business Improvement Districts, Parks und Plätze, hinsichtlich Segregation dargestellt. sg/difu

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300 S.

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