Die multikulturelle Stadt. Von der Selbstverständlichkeit im städtischen Alltag.

Leske + Budrich
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Leske + Budrich

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Opladen

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ZLB: 2000/4016
IFL: 2000 B 495 - 6

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Abstract

Im Gegensatz zum proklamierten "Scheitern der multikulturellen Gesellschaft" wird gezeigt, dass in der Großstadt ein multikulturelles Miteinander längst Alltag geworden ist. Durch Migrationsprozesse, aber auch im Rahmen zunehmender funktionaler Ausdifferenzierung und der Pluralisierung von Lebensstilen haben sich gerade die Großstädte zu multikulturellen Formationen - nicht nur in ethnischer Hinsicht - entwickelt. Auch ist der öffentliche Diskurs in Politik und Wissenschaft häufig von einem Lamento über den Zerfall der Städte, vom Scheitern der multikulturellen Gesellschaft sowie der Hervorhebung ethnisch-kultureller Differenzen als einem zentralen gesellschaftlichen Problem geprägt. Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, miteinander umgehen zu können. difu

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475 S.

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Interkulturelle Studien; 6