Dezentral und koordiniert? Die Innenwelt der regionalisierten Strukturpolitik in NRW.
Hampp
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Hampp
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DE
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Mering
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ZLB: 2000/2860
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DI
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Abstract
Wenn durch die Globalisierung der Wirtschaft die Region als wirtschaftspolitische Handlungsebene eine Aufwertung erfährt, stellt sich die Frage, inwieweit dem auch politisch-institutionell Rechnung getragen wird: wie lassen sich die theoretischen Konzepte und praktischen Einsichten zur Organisation effizienter Koordination unter realen Bedingungen in praktikable Strukturen umformen, die der zugeschriebenen Rolle von Regionen bei der Gewinnung und Erhaltung wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit gerecht werden? Dieser Fragestellung wird am Beispiel des Regionalisierungsprozesses in Nordrhein-Westfalen zwischen 1987 und dem Beginn der 90er Jahre nachgegangen. Es wird versucht, einen Bogen zu spannen zwischen den globalen Veränderungen wirtschaftlichen Wettbewerbs und politisch-administrativen Binnenstrukturen, die, gleich von welchen ordnungspolitischen Vorstellungen geprägt, das Feld für wirtschaftspolitisches Handeln abstecken. Der konkrete Ausgangspunkt ist, dass mit der "Zukunftsinitiative für die Montanregionen" in Nordrhein-Westfalen für regionale Akteure ein neuer Handlungsrahmen geschaffen wurde, der von ihnen kollektives statt wie bisher egoistisches Handeln verlangte, verbunden mit der Erwartung, so auch "andere" Ergebnisse, primär im Sinne von verbesserter kollektiver Handlungsfähigkeit erzielen zu können. Unter Rückgriff auf den Ansatz des "akteurszentrierten Institutionalismus" wird für die empirische Untersuchung ein theoretischer Rahmen formuliert, in dem der Handlungsspielraum der Akteure für unterschiedliche Problemlösungen durch ihre institutionellen Strukturen einerseits und ihre Strategien und Handlungsorientierungen andererseits bestimmt wird. Die empirische Untersuchung basiert auf einer Analyse von umfangreichen Dokumenten, Interviews sowie der beobachtenden Teilnahme an Regionalkonferenzen. goj/difu
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290 S.
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Arbeit und Technik; 17