Lebensstandard und Armut im vereinten Deutschland.
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DE
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Berlin
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ZLB: 99/2892-4
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Abstract
Bei der Untersuchung wird der auf Townsend zurückgehende relative Deprivationsansatz auf die Untersuchung von Lebensstandard und Armut in Deutschland angewendet. Es wird analysiert, welche Vorstellungen die Deutschen in Ost und West von einem angemessenen Lebensstandard haben und welchen Lebensstandard sie tatsächlich realisieren. Auf diesem Wege lässt sich zeigen, wie groß der Anteil der Bevölkerung ist, der von einem als Mindestanforderung definierten Lebensstandard ausgeschlossen ist, welche soziodemographischen Gruppen davon besonders betroffen sind, und ob die Ostdeutschen, wie es die These der transformationsbedingten Umbruchsarmut nahe legt, im vereinten Deutschland in besonderem Maße von Deprivation und Armut betroffen sind. Durch die Kombination des direkten Messansatzes mit dem indirekten Einkommensansatz können drei Armutslagen herausgestellt werden, die in unterschiedlichem Maße Benachteiligung bedeuten: Einkommensarmut, Versorgungsarmut und doppelte Armut, die durch gravierende Unterversorgung und zugleich durch Einkommensarmut gekennzeichnet ist. Diese Armutslagen unterscheiden sich auch in ihrem subjektiven Wohlbefinden voneinander, Lebenszufriedenheit und gesellschaftliche Integration werden bei doppelter Armut deutlich schlechter bewertet. Die Analysen beruhen auf Daten des Wohlfahrtssurvey 1998. difu
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40 S.
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Arbeitspapiere; FS III 99-408